Illustration: Wahrzeichen in Tirol

Förderung Wärmepumpe
Tirol 2026

bis 9 075 €

Tirol ist mit bis zu 9.075 € das förderstärkste Bundesland. Grundförderung 5.325 €, Bonus klimafreundliches Heizen 3.000 €, plus 750 € Warmwasser-Bonus.

Alpines Klima

Stark alpines Klima: Inntal mild, Außerfern und Osttirol kalt. Norm-Außentemperatur bis −20 °C, Auslegung 8–16 kW typisch. Chofu R290 hält bis −25 °C voll Heizleistung.

Bundesförderung — gilt in Tirol wie überall

⚠ Aktueller Stand (10.07.2026): Die Bundesmittel der Sanierungsoffensive 2026 (Kesseltausch und „Sauber Heizen für Alle") sind ausgeschöpft. Seit 10.07.2026 sind keine neuen Registrierungen oder Anträge mehr möglich; bereits eingereichte Anträge werden weiter bearbeitet. Für 2027 ist der Förderrahmen erneut mit 360 Mio € gesichert — erstmals getrennt in 181 Mio € thermische Sanierung und 179 Mio € Kesseltausch. Ein genauer Starttermin für neue Registrierungen ist noch nicht veröffentlicht. Die Konditionen unten gelten als Programm-Rahmen (für laufende Anträge und 2027).
Sanierungsoffensive · 2026 ausgeschöpft

Kesseltausch 2026

bis 7 500 €

30 % der förderfähigen Investitionskosten. Voraussetzung: Tausch fossiler Heizung gegen WP mit EHPA-Gütesiegel, max. Vorlauf 55 °C. Antrag vor Umsetzung bei KPC. 2026 keine neuen Anträge — neue Mittel für 2027 geplant.

sanierungsoffensive.gv.at →
Soziale Förderung · 2026 ausgeschöpft

Sauber Heizen für Alle 2026

bis 100 %

Für einkommensschwache Haushalte (Grenze 1.867 €/Monat netto (1-Personen-Haushalt)). Deckt bis zu 100 % der Kosten — auch Wärmepumpe, wenn kein Fernwärme-Anschluss möglich ist. Registrierung 2026 beendet (gemeinsamer Topf), Neustart 2027 erwartet.

umweltfoerderung.at →

Landesförderung Tirol

Wohnhaussanierungs-Bonus klimafreundliche Heizsysteme

bis 9 075 €
Zusätzliche Boni:
  • + 3 000 € Bonus klimafreundliches System (beim Ersatz einer fossilen Heizung (Öl, Gas, Kohle, Nachtspeicher))
  • + 750 € Effiziente Warmwasserbereitung (25 % von max. 3.000 € — z. B. Speicher ab Effizienzklasse B)
Voraussetzungen:
  • Energieausweis ODER Energieberatungsprotokoll der Energieagentur Tirol
  • ID Austria oder Reisepass-Foto erforderlich
  • Anerkannte Kosten Luft-WP 21.300 € (Erdreich/Wasser 37.300 €)
  • EHPA-Gütesiegel, Kältemittel-GWP ≤ 2.000, Listung in der GET-Produktdatenbank
  • Auslegungs-Vorlauftemperatur bei Luft-Wasser-Wärmepumpen max. 50 °C (siehe unten)
  • Keine Kombination mit fossilen Energieträgern (Hybridverbot)
  • Baubewilligung mindestens 10 Jahre zurück; Hauptwohnsitz (keine Ferien-/Zweitwohnsitze)
Wichtig für die Planung

Tirol fördert bis 50 °C Auslegungs-Vorlauf

Tirol knüpft die Förderung an das Wärmeabgabesystem, nicht an die Leistungsfähigkeit des Geräts: Maßgeblich ist die Auslegungs-Vorlauftemperatur Ihrer Heizflächen laut Heizlastberechnung. Die Regel gilt für Luft-Wasser-Wärmepumpen (Sole/Wasser und Wasser/Wasser: 55 °C).

bis 50 °C
Alle Chofu-Modelle förderfähig

Das deckt Flächenheizungen (30–38 °C) ab und in vielen sanierten Häusern auch ausreichend dimensionierte Heizkörper. In diesem Bereich verlangt Tirol keinen zusätzlichen Effizienznachweis — es genügt, dass die Wärmepumpe in der GET-Produktdatenbank gelistet ist. Das trifft auf alle 9 Chofu-Modelle zu.

über 50 °C
Keine Landesförderung — unabhängig vom Gerät

Tirol sieht oberhalb von 50 °C keinen Nachweisweg vor: Es gibt keine ηs-Ausnahme wie in Wien. Entscheidend ist damit allein die Auslegung Ihrer Heizflächen, nicht das Modell — jede Chofu heizt technisch deutlich höher (R290 bis 75 °C). Wenn die Heizlastberechnung über 50 °C landet, lohnt es sich, vorher an den Heizflächen zu arbeiten.

Unser Tipp: Die nötige Vorlauftemperatur steht vor der Gerätewahl fest — sie ergibt sich aus Heizlast und Heizflächen. Oft reichen nach einer Sanierung deutlich niedrigere Temperaturen als gedacht, und größere Heizkörper in wenigen Räumen bringen die Auslegung unter die Grenze. Wir rechnen das im Beratungsgespräch mit Ihnen durch.

Wortlaut der Richtlinie
Wärmepumpe (Wärmequelle Grundwasser, Erdreich, Luft) / Nachfolgende Kriterien sind einzuhalten: – Einhaltung der EHPA-Gütesiegelkriterien in der jeweils gültigen Version, bestätigt durch ein unabhängiges Prüfinstitut – Das eingesetzte Kältemittel darf ein GWP von 2.000 (entsprechend 5. IPCC Sachstandbericht) nicht überschreiten – max. Vorlauftemperatur des Wärmeabgabesystems von 55 °C bei Wasser-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpe, 50 °C bei Luft-Wasser-Wärmepumpe. (Wohnhaussanierungsrichtlinie, Ausgabe 1.1.2026, Punkt 2.3.3)

Quelle ansehen →Geprüft am 5.8.2026

Antrag
nach Umsetzung
Antragsstelle
Land Tirol, Abteilung Wohnbauförderung
Hinweis: Antrag bis 18 Monate nach Rechnungslegung möglich. Erdreich-/Grundwasser-WP haben eine höhere Kostenobergrenze — dort bis 9.325 € Grundförderung. Im Neubau gilt statt der Sanierungsrichtlinie die Wohnbauförderungsrichtlinie mit max. 40 °C Auslegungs-Vorlauf. Die zusätzliche TIWAG-Prämie setzt eine Mitgliedschaft im „Netzwerk Wärmepumpe Tirol" voraus und ist für Chofu-Geräte daher in der Regel nicht verfügbar.
Original-Richtlinie ansehen →

Rechenbeispiel

Einfamilienhaus 150 m², Chofu R290 8 kW, Tausch Ölkessel + WW

Bundes-Kesseltausch
7 500 €
Landesförderung Tirol
8 325 €
Warmwasser-Bonus
750 €
Gesamt-Zuschuss
16 575 €

Annahme: Investition rund 25.000 € für Chofu R290 inkl. Einbau. Ihr individueller Zuschuss kann je nach Hausgröße, Einkommen und gewähltem Modell abweichen. Der Bundesanteil (Kesseltausch) ist 2026 ausgeschöpft — die Summe gilt für laufende Anträge und den Neustart 2027.

Zusätzliche Versorger-Prämien

Manche Energieversorger zahlen zusätzliche Boni beim Umstieg auf eine Wärmepumpe — kombinierbar mit Bund + Land.

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Wir berechnen für Ihr Haus in Tirol, welche Chofu-Wärmepumpe passt – und wie hoch die maximale Förderung in Ihrem Fall ist.

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